Schreibenschreibenschreiben

Langsam aber sicher neigt sich unser Projekt dem Ende zu – ein guter Zeitpunkt um uns mit den Herausforderungen der intensiven Schreibphase zu beschäftigen. Bei einem eintägigen Workshop diskutierten wir über Mikro- und Makrostrukturen unserer Dissertationen, Satzungetüme, Schreibflows und Schreibhemmungen. Das Coaching mit Alexandra Strohmaier von der Uni Graz war intensiv und motivierend.

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Reader’s Digest – Neues aus UK.

„Visual Methodologies“ von Gillian Rose ist seit Jahren ein Bestseller auf dem sozialwissenschaftlichen Methoden-Buch-Markt. Jetzt arbeitet sie an der vierten Auflage und macht sich in einem spannenden Blogbeitrag Gedanken über die veränderten Bedingungen von Visual Research.

Rose wird außerdem Keynote-Speakerin bei der „4th International Visual Methods Conference“ sein, die im September in Brighton stattfindet (Deadline für Einreichungen ist der 16. Jänner).

Zum Erheben von Blickbewegungsdaten an der Waseda Universität in Japan – zwischen Robot Pets und rohem Fisch

Von Hanna Brinkmann

In der Megacity Tokio nimmt sich der Campus der Waseda Universität wie eine grüne und ruhige Oase aus: Einer Kathedrale gleich erhebt sich das Okuma Auditorium auf dem Hauptplatz, dahinter ziehen fette Kois im japanischen Garten durch den Teich. Einige Gehminuten entfernt stapeln sich Tiere anderer Art im Büro meiner Gastpofessorin: sogenannte robot pets. Silbern und aus hartem Plastik krümmt sich ein Hund auf dem Schreibtisch – ein gruseliges und faszinierendes Geschöpf, mit dem ich mich gerne noch näher befasst hätte, aber ich bin ja hier, um Blickbewegungsdaten zu messen! Also heißt es: さようなら robot dog und こんにちは Eye Tracker.
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Nach zwei Monaten habe ich meine Daten beisammen und bilde ich mir ein, eine leichte Laktoseintoleranz entwickelt zu haben und nie wieder Sushi in Wien essen zu können, da der rohe Fisch in Japan einfach so viel besser schmeckt!
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Die Causa Tori – Bildvergessenheit bei gleichzeitiger Bilderflut

Uni Wien warb mit schwarzem Flachgauer für Internationalität“ titelte derStandard.at seine Zusammenfassung einer Causa, die die sozialen Medien zur Zeit bewegt und amüsiert. Eine gute Gelegenheit, einige grundlegenden Probleme der Bildvergessenheit bei gleichzeitiger Bilderflut anzusprechen.

Ein Kommentar von Maria Schreiber

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 (Ausschnitt Screenshot Facebook)

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Visuelle Konventionen: Trends 2014!

Die Bildagentur Shutterstock prognostiziert auf Basis ihrer Downloaddaten die „Design Trends“ des Jahres: So mögen Brasilianer geometrische Formen, unsere Liebe zu Babykatzen wird nie enden und „authentic“ ist das Maß aller Dinge. Spannende Daten, die zum Weiter-Nachdenken über die soziokulturelle und historische Dynamik unserer visuelle Konventionen einladen!
Weiterlesen: Artikel zum Thema „How a visual Zeitgeist gets created“ auf the Atlantic.