Eyes On: In der Camera Obscura

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Rosa John, Anleitung für eine Kamera, 2016, Material variabel, 20 x 28 cm

Eine Camera Obscura betreten? Beim diesjährigen „Eyes On“, dem Monat der Fotografie, wird das möglich: Rosa John verwandelt einen Raum in eine solche Camera– und erkundet so sensorisch die Urform aller Kamerasysteme. Zu sehen ist die Installation von 17. bis 20. November in der Schule Friedl Kubelka.

Am 16. November läuft außerdem ein Film von Rosa im Programm-Abend „The Last Machine“ im Filmmuseum Wien.

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Zu tun gedenken, Film denken – mit Elisabeth Büttner

Lesung, Filmscreening, Workshop

19. Mai 2016, 13:30 – 17:00 Uhr (Österreichisches Filmmuseum, Augustinerstraße 1)
20. Mai 2016, 11:00 – 17:00 Uhr (Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Batthyanystiege/Hofburg, Schreyvogel-Saal)

 

Was wir zu tun gedenken? Eine Form des Gedenkens finden, die nicht passiv verharrt, sondern aktiv produziert. Auch: Im Gedenken eine Form des Weiterdenkens entdecken.
Im Versuch, die jäh verstummten Dialoge mit Elisabeth Büttner wieder aufzugreifen gehen wir zuallererst ins Kino, wo jedes Bild ein Potential des Trennens und Verbindens birgt. Miteinander lesen, sichten, diskutieren – ihrem Anspruch folgend, Material und Theorie in ihren Wechselwirkungen zu denken.

Elisabeth Büttner begriff das Kino von den Rändern seiner Geschichte her, wo ungekannte Aussichten des Erinnerns schimmern. Filmbilder queren Zeiten und Geografien, ihre Materialität setzt Schnittverhältnisse. In der Bewegung der Bilder beginnt eine Formgebung, die Gesten gesellschaftlicher Imaginationsstrukturen figuriert. Hinsichtlich ihrer rastlosen Abbildungsfähigkeit gilt es technische Prozesse zu zerlegen, um den Rohstoff der Bilder über die Grenzen des Möglichen hinweg zu strapazieren.

Durch Arbeit an Begriffen, die Elisabeth Büttner niemals müde wurde zu drehen und zu wenden, geben wir Einblick in Projekte, die sie in Bewegung setzte. Gemeinsam wollen wir besprechen, was Elisabeth Büttners Filmdenken darüber hinaus am Brennen hält: Konzepte diskutieren, Ideen und Formate entwickeln – ihren Scharfsinn für das Kommende wach und offen haltend.
Link zum Programmfolder

Donnerstag, 19. Mai 2016 / 13:30 – 17:00 Uhr / Österreichisches Filmmuseum

Einblickend: Lektüren beginnen
13:30 Begrüßung
14:00 Lesung & Filmscreening
ARIANA, Marine Hugonnier, UK 2003, 19’
DEAR JOHN, Hans Scheugl, AT 2015, 42’
PICTURE AGAIN, Linda Christanell, AT 2003, 11’

Freitag, 20. Mai 2016 / 11:00 – 17:00 Uhr / Schreyvogel-Saal, tfm-Institut

Rückblickend: Resonanzen bewegen
11:00 Kurzvorträge
ZEUGNIS und SPUR (Iris Fraueneder, Lena Stölzl)
FIGURATION und FORM (Viktoria Metschl, Joachim Schätz)
MATERIAL und EXPERIMENT (Rosa John, Melanie Letschnig)
HISTORIOGRAFISCHE GESTEN (Vrääth Öhner)

Ausblickend: Brennen lassen
14:00 Offenes Forum
Ankündigungen bereits auf den Weg gebrachter Projekte
und gemeinsame Planung zukünftiger Formate

Wir trauern

DOC-team Betreuerin Univ.Prof. Elisabeth Büttner ist am 28. Februar 2016 nach langem Widerstand gegen ihre Krankheit verstorben. Wir trauern um eine engagierte, inspirierende und beharrliche Mentorin und Kollegin.

In Stille

Rosa John, Hanna Brinkmann, Maria Schreiber

Traueranzeige auf der Seite des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft

Nachruf von Andrea Braidt auf der Seite der Gesellschaft für Medienwissenschaften

 

DOC-team Graduiertenkonferenz am 31. März

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Am Mittwoch, den 31. März 2016 ab 10 Uhr präsentieren wir und zwei andere DOC-teams den Stand unserer gemeinsamen und individuellen Forschungen bei unserem Fördergeber, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Eine tolle Gelegenheit, zu sehen was wir so getrieben haben- aber auch für alle, die sich überlegen selbst ein DOC-team-Projekt zu konzipieren! > Download Programm