„Aesthetic Echoes in the Beholder’s Eye? Empirical evidence for the divergence of theory and practice in the perception of abstract art“ – Neue Publikation

9783037345221Der Sammelband ‚Vision in Motion, Streams of Sensation and Configurations of Time‘, im Diaphanes Verlag erschienen und von Michael Zimmermann herausgegeben, enthält auch zwei Beiträge, die Einblicke in die Eyetracking-Forschung in der Kunstgeschichte geben. Der Aufsatz von Laura Commare und Hanna Brinkmann „Aesthetic Echoes in the Beholder’s Eye?“ basiert auf einer Studie, die im Labor für empirische Bildwissenschaft in Wien durchgeführt wurde.

Schreibenschreibenschreiben

Langsam aber sicher neigt sich unser Projekt dem Ende zu – ein guter Zeitpunkt um uns mit den Herausforderungen der intensiven Schreibphase zu beschäftigen. Bei einem eintägigen Workshop diskutierten wir über Mikro- und Makrostrukturen unserer Dissertationen, Satzungetüme, Schreibflows und Schreibhemmungen. Das Coaching mit Alexandra Strohmaier von der Uni Graz war intensiv und motivierend.

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Zu tun gedenken, Film denken – mit Elisabeth Büttner

Lesung, Filmscreening, Workshop

19. Mai 2016, 13:30 – 17:00 Uhr (Österreichisches Filmmuseum, Augustinerstraße 1)
20. Mai 2016, 11:00 – 17:00 Uhr (Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Batthyanystiege/Hofburg, Schreyvogel-Saal)

 

Was wir zu tun gedenken? Eine Form des Gedenkens finden, die nicht passiv verharrt, sondern aktiv produziert. Auch: Im Gedenken eine Form des Weiterdenkens entdecken.
Im Versuch, die jäh verstummten Dialoge mit Elisabeth Büttner wieder aufzugreifen gehen wir zuallererst ins Kino, wo jedes Bild ein Potential des Trennens und Verbindens birgt. Miteinander lesen, sichten, diskutieren – ihrem Anspruch folgend, Material und Theorie in ihren Wechselwirkungen zu denken.

Elisabeth Büttner begriff das Kino von den Rändern seiner Geschichte her, wo ungekannte Aussichten des Erinnerns schimmern. Filmbilder queren Zeiten und Geografien, ihre Materialität setzt Schnittverhältnisse. In der Bewegung der Bilder beginnt eine Formgebung, die Gesten gesellschaftlicher Imaginationsstrukturen figuriert. Hinsichtlich ihrer rastlosen Abbildungsfähigkeit gilt es technische Prozesse zu zerlegen, um den Rohstoff der Bilder über die Grenzen des Möglichen hinweg zu strapazieren.

Durch Arbeit an Begriffen, die Elisabeth Büttner niemals müde wurde zu drehen und zu wenden, geben wir Einblick in Projekte, die sie in Bewegung setzte. Gemeinsam wollen wir besprechen, was Elisabeth Büttners Filmdenken darüber hinaus am Brennen hält: Konzepte diskutieren, Ideen und Formate entwickeln – ihren Scharfsinn für das Kommende wach und offen haltend.
Link zum Programmfolder

Donnerstag, 19. Mai 2016 / 13:30 – 17:00 Uhr / Österreichisches Filmmuseum

Einblickend: Lektüren beginnen
13:30 Begrüßung
14:00 Lesung & Filmscreening
ARIANA, Marine Hugonnier, UK 2003, 19’
DEAR JOHN, Hans Scheugl, AT 2015, 42’
PICTURE AGAIN, Linda Christanell, AT 2003, 11’

Freitag, 20. Mai 2016 / 11:00 – 17:00 Uhr / Schreyvogel-Saal, tfm-Institut

Rückblickend: Resonanzen bewegen
11:00 Kurzvorträge
ZEUGNIS und SPUR (Iris Fraueneder, Lena Stölzl)
FIGURATION und FORM (Viktoria Metschl, Joachim Schätz)
MATERIAL und EXPERIMENT (Rosa John, Melanie Letschnig)
HISTORIOGRAFISCHE GESTEN (Vrääth Öhner)

Ausblickend: Brennen lassen
14:00 Offenes Forum
Ankündigungen bereits auf den Weg gebrachter Projekte
und gemeinsame Planung zukünftiger Formate

#TtW16 – Theorizing the Web!

TtW-10

Foto: Aaron Thompson

Letzte Woche fand im Museum of the Moving Image in New York die für Interdisziplinarität, Innovation und Internet berüchtigte Tagung „Theorizing the Web“ statt. Maria Schreiber war im Panel #C2 „In Formation“ mit dem Vortrag „The good, the bad and the ugly. Platform-specific photographic practices and aesthetics“ mit dabei.

Die wohl am intensivsten be-twitterte Tagung der Welt lässt sich komplett online nachsehen > zu den Videos.

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Video Panel #c2 In Formation – M. Schreibers Vortrag beginnt bei Minute 38.00

Neuer Sammelband „Digital Photography and Everyday Life“

Wir trauern

DOC-team Betreuerin Univ.Prof. Elisabeth Büttner ist am 28. Februar 2016 nach langem Widerstand gegen ihre Krankheit verstorben. Wir trauern um eine engagierte, inspirierende und beharrliche Mentorin und Kollegin.

In Stille

Rosa John, Hanna Brinkmann, Maria Schreiber

Traueranzeige auf der Seite des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft

Nachruf von Andrea Braidt auf der Seite der Gesellschaft für Medienwissenschaften